Fadenlifting erklärt: Minimalinvasives PDO-Fadenlifting & Leitfaden zum nichtchirurgischen Facelift
Fadenlifting verständlich erklärt: ein modernes, minimalinvasives Lifting für Patientinnen und Patienten aus aller Welt
Wenn Ihnen die Vorstellung, dass „Fäden“ unter die Haut eingebracht werden, ungewöhnlich vorkommt, sind Sie nicht allein. Dennoch hat sich das Fadenlifting zu einer ausgereiften, minimalinvasiven Methode entwickelt, die erschlafftes Gewebe sanft repositioniert und die Kollagenbildung anregt – und so Kontur und Festigkeit bei geringer Ausfallzeit verbessern kann. Für Reisende ist es eine beliebte Option, wenn eine sichtbare Verjüngung ohne größere Operation gewünscht wird.
Was ist ein Fadenlifting?
- Beim Fadenlifting werden biokompatible, resorbierbare Nahtfäden (Liftingfäden) mithilfe einer feinen Kanüle unter die Haut eingebracht.
- Kleine Widerhaken entlang des Fadens wirken wie Anker, um erschlafftes Gewebe anzuheben und zu stützen.
- Die Fäden regen zudem mit der Zeit die Kollagenproduktion an und verbessern so Festigkeit und Hautqualität.


Moderne Liftingfäden sind deutlich feiner als ein menschliches Haar und mit hoher Präzision gefertigt, um Stabilität, Sicherheit und Komfort optimal zu vereinen.
Kurzer Rückblick: Vom Konzept zur Hightech-Methode
- 1990er: In den 1990er-Jahren entwickelte ein plastischer Chirurg, der eine nichtoperative Alternative zum Facelift suchte, das Konzept des Liftings mit speziellen Widerhaken-Nähten.
- Anfang der 2000er: Nicht resorbierbare Polypropylenfäden sorgten für Aufmerksamkeit, weckten jedoch Bedenken, da sie dauerhaft im Körper verblieben.
- 2010er: Resorbierbare Polydioxanon-(PDO)-Fäden veränderten das Feld maßgeblich – sichere, in der Chirurgie weit verbreitete Materialien ermöglichten glattere, natürlichere Ergebnisse bei weniger Langzeitbedenken.
- Heute: Fortschrittliche, mit Widerhaken versehene, resorbierbare Fäden (PDO, PLLA, PCL) bieten einen stärkeren Lifting-Effekt, eine längere Haltbarkeit und ein günstiges Sicherheitsprofil.

Warum die heutigen Fäden anders sind
- Resorbierbare Materialien: Werden über mehrere Monate vom Körper auf natürliche Weise abgebaut und reduzieren langfristige Fremdkörperbedenken.
- Präzisions-Widerhaken: Entwickelt, um das Gewebe sanft zu „greifen“ und für eine stärker definierte Kontur anzuheben.
- Kollagenunterstützung: Die allmähliche Neukollagenbildung (Neokollagenese) hilft, die verbesserte Festigkeit auch nach dem Auflösen der Fäden zu erhalten.


Wer eignet sich für ein Fadenlifting?
- Leichte bis mäßige Hauterschlaffung im Mittelgesicht, entlang der Kieferlinie oder am Hals
- Beginnende Hängebäckchen oder Absinken des Weichgewebes
- Wunsch nach einem Lifting ohne die Ausfallzeit einer Operation
- Allgemein guter Gesundheitszustand und realistische Erwartungen
Ihre Ärztin oder Ihr Arzt beurteilt Hautdicke, Grad der Erschlaffung und Ihre Gesichtsanatomie, um die Eignung und die Fadenwahl festzulegen.
Vorteile für Medizintouristinnen und -touristen
- Minimalinvasiv: In der Regel unter Lokalanästhesie in 60–90 Minuten durchgeführt.
- Schnelle Erholung: Viele Patientinnen und Patienten nehmen leichte Aktivitäten nach 24–48 Stunden wieder auf.
- Natürlich wirkende Verbesserung: Verfeinertes Lifting und Kontur ohne OP-Narben.
- Gut kombinierbar: Lässt sich mit Fillern, Lasern oder Skin-Tightening für eine umfassende Verjüngung kombinieren.
Was Sie bei Ihrem Besuch erwartet
- Beratung: Gesichtsanalyse, Besprechung Ihrer Ziele und individuelle Behandlungsplanung.
- Behandlung: Lokalanästhesie, präzise Fadenplatzierung mithilfe einer Kanüle, sofortiger Liftingeffekt.
- Dauer: Etwa 60–90 Minuten, je nach behandelten Arealen.
Erholung und Nachsorge
- Häufige, vorübergehende Beschwerden: Leichte Schwellungen, Blutergüsse, Druckempfindlichkeit, ein „Spannungsgefühl“ oder leichte Wellenbildung, die sich innerhalb von Tagen bis Wochen zurückbilden kann.
- Übliche Vorsichtsmaßnahmen für 1–2 Wochen:
- Vermeiden Sie kräftiges Kauen, übertriebene Gesichtsmimik und Seitenschlafen auf den behandelten Arealen.
- Verzichten Sie auf intensiven Sport, Saunen oder Gesichtsmassagen.
Die meisten Patientinnen und Patienten bemerken sofort einen Liftingeffekt; die Festigkeit verbessert sich über 2–3 Monate weiter, während sich Kollagen aufbaut.
Wie lange halten die Ergebnisse an?
- Ein sofortiger Liftingeffekt ist direkt nach dem Eingriff sichtbar.
- Die Ergebnisse halten in der Regel 9–18 Monate – abhängig von Fadentyp, Behandlungsareal, Lebensstil und individueller Biologie.
- Auffrischungsbehandlungen können helfen, die Ergebnisse langfristig zu erhalten.
Häufig gestellte Fragen für internationale Patientinnen und Patienten
- Kombination von Behandlungen: Fadenliftingbehandlungen lassen sich mit Hautpflege, Fillern oder energie-basierten Geräten (Energy Devices) kombinieren – planen Sie die optimale Reihenfolge gemeinsam mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
- Schmerzempfinden: Die meisten Patientinnen und Patienten berichten unter Lokalanästhesie nur über minimale Beschwerden.
- Narben: Die Einstichstellen sind sehr klein und meist kaum sichtbar.
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Hinweis: Dieser Artikel wurde aus dem englischen Originaltext mit Zustimmung der Autorin bzw. des Autors übersetzt und veröffentlicht.

