Enzyklopädie des Facelifting

Fadenlifting Enzyklopädie

Alles, was Sie über das Fadenlifting wissen müssen – das gibt Ihnen Sicherheit! Wenn Sie das Fadenlifting wirklich verstehen möchten, werfen Sie einen Blick in die Enzyklopädie der PangPang Clinic.

Chill-Lifting ist eine Art Fadenliftingbehandlung, bei der Kryoanästhesie eingesetzt wird (extreme Kälte, um die Schmerzleitung der Nerven vorübergehend zu blockieren). Während das klassische Fadenlifting in der PangPang Clinic in der Regel unter Lokalanästhesie durchgeführt wird, wird beim Chill-Lifting in der Anästhesiephase zusätzlich Kryoanästhesie angewendet.

Die Behandlung beginnt mit der Desinfektion des gesamten Gesichts, anschließend erfolgt die Betäubung. Das Kryoanästhesiegerät, ausgestattet mit einer CO₂-Gaskartusche, versprüht ein Kühlmittel bei einer präzise geregelten Temperatur zwischen -10 °C und 5 °C auf die Haut. Diese plötzliche Abkühlung der Haut macht die Injektion des Lokalanästhetikums in der Regel angenehmer und ermöglicht eine effektivere Betäubung.

Sobald die Betäubung abgeschlossen ist, wird das standardmäßige Fadenlifting durchgeführt. Ein zusätzlicher Vorteil der Kryo-Anästhesie: Sie verengt die Blutgefäße vorübergehend – das reduziert Blutungen und senkt die Wahrscheinlichkeit von Blutergüssen.

Nach dem Lifting folgt eine Skin-Booster Behandlung. Durch den Wechsel der Düse wird ein premium Ampullenserum, mit Hyaluronsäure und Botox, mit Überschallgeschwindigkeit auf die Haut gesprüht. Die Ampulle wird dabei zu feinen, beschleunigten Eiskristallen, die tief in die Haut eindringen.

Den Abschluss bildet eine letzte Anwendung des kalten ampullen Skinboosters. Das beruhigt die Haut, reduziert Entzündungen und lindert Schwellungen zusätzlich.

Wenn der Sommer näher rückt, stört viele Menschen vor allem eines: erschlaffte Haut, die in der Hitze regelrecht zu „schmelzen“ scheint – dazu kommen eine herabhängende Kieferkontur und eingefallene Wangen. Deshalb denken viele darüber nach, noch vor Beginn der Saison Liftingbehandlungen durchführen zu lassen – und Fadenlifting ist dabei keine Ausnahme.

Gleichzeitig kommen oft Bedenken auf. Fragen wie „Ist der Eingriff sicher, wenn die Sonne so stark ist?“, „Besteht bei all dem Schwitzen nicht ein Infektionsrisiko?“ oder „Was, wenn ich stark anschwelle – sollte ich es lieber verschieben?“ sind sehr häufig.

Schauen wir uns an, ob Fadenlifting im Sommer sicher ist und welche Vorsichtsmaßnahmen sinnvoll sein können.

Fadenlifting ist eine nicht-operative Liftingbehandlung, die auch im Sommer sicher durchgeführt werden kann. Da keine Hautschnitte nötig sind, sind die Wunden minimal und die Erholungszeit relativ kurz. Dadurch ist die Behandlung weniger von saisonalen Bedingungen abhängig.

Da die Liftingfäden tief in der SMAS-Schicht wirken, müssen Sie sich keine Sorgen über Pigmentflecken durch UV-Strahlung machen.

Dennoch erfordern Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit im Sommer nach dem Eingriff etwas mehr Nachsorge. Wichtig ist, Schwellungen gut im Griff zu behalten und äußere Reize noch konsequenter als sonst zu vermeiden. Vor dem Hinausgehen immer Sonnenschutz mit LSF 30 oder höher auftragen. Da Schweiß- und Talgproduktion im Sommer zunehmen, ist für Hygiene und Heilung eine sanfte, gründliche Reinigung besonders wichtig.

Zusätzlich können kühlende Pads oder beruhigende Masken aus dem Kühlschrank helfen, die Hauttemperatur zu senken und die Behandlungsergebnisse länger zu erhalten.

In der PangPang Clinic sind wir bestens auf die Sommersaison vorbereitet. Wir bieten „Chill-Lifting“ an – ein Fadenlifting mit schneller Kryoanästhesie, das Schmerzen reduziert – sowie eine Nachsorge nach dem Eingriff, z. B. schwellungsreduzierende Laserbehandlungen und Kühlpacks.

Eine der häufigsten Fragen, die wir in unserer Klinik erhalten, betrifft die Haltbarkeit der Ergebnisse eines Fadenliftings. Verständlicherweise: Wenn Sie viel Geld in einen Eingriff investieren, möchten Sie, dass die Wirkung möglichst lange anhält.

Die Ergebnisse eines Fadenliftings lassen sich in zwei Haupteffekte einteilen. Der erste ist der „Zug- bzw. Traktionseffekt“ bei dem die Fäden das Hautgewebe physisch nach oben ziehen. Der zweite ist der „Kollagenregenerationseffekt“ der entsteht, wenn sich die Fäden nach und nach auflösen und die umliegenden Zellen zur Regeneration anregen.

Wichtig zu wissen: Über 90 % der weltweit verwendeten Liftingfäden werden von koreanischen Medizintechnikunternehmen hergestellt. Zwar unterscheiden sich Fadentypen in Design, Länge und Herstellungsprozess leicht, doch die Grundbestandteile sind weitgehend gleich. Das bedeutet, dass Zugfestigkeit und Haltbarkeit der Fäden in den meisten Kliniken sehr ähnlich sind.

Ein weiterer wichtiger Punkt: Fadenlifting ist kein chirurgischer Eingriff der die Gesichtsstruktur dramatisch verändert. Genau wie beliebte Behandlungen wie Ulthera oder Thermage ist Fadenlifting eine nicht-operative Hautstraffungsbehandlung die auf die langfristige Erhaltung der Hautelastizität abzielt. Für dramatische Ergebnisse mit einem einmaligen Eingriff, kann nur ein chirurgisches Lifting mit Hautentfernung dieses Ausmaß an Veränderung bieten.

Manche fragen sich: „Wenn der Liftingeffekt schnell nachlässt, warum sollte man dann überhaupt ein Fadenlifting machen?“ Das ist ein verbreitetes Missverständnis – es entsteht, weil man dauerhafte Ergebnisseerwartet, wie bei einem Facelift. In Wahrheit liegt der eigentliche Wert des Fadenliftings nicht darin, wie lange die Fäden die Haut ziehen, sondern darin, wie effektiv sie die Kollagenproduktion anregen.

Warum lassen sich Prominente und Influencer dann oft einmal pro Jahr ein Fadenlifting machen? Weil der Kollagenregenerationseffekt von Fadenlifting zuverlässiger und stärker ist als der jeder anderen derzeit verfügbaren Behandlung.

Studien zufolge lösen sich PDO-Fäden (häufig beim Fadenlifting verwendet) vollständig innerhalb von 24 bis 48 Wochenauf, doch das Kollagen, das sich um sie herum bildet, sorgt noch weit darüber hinaus für Festigkeit und Elastizität über diesen Zeitraum hinaus. Die neu gebildeten Kollagenfasern reichen in tiefere Schichten wie Unterhautfettgewebe und SMASund straffen die Haut und verbessern die Elastizität bis zu 48 Wochen oder länger. Weitere beobachtete Vorteile sind eine erhöhte Fibroblastenaktivität, Gewebekontraktion, verbesserte Durchblutung sowie eine bessere Sauerstoff- und Nährstoffversorgung der Haut.

Während der physische Zug- bzw. Traktionseffekt innerhalb von 1–2 Monaten nachlassen kann (weil sich die zahnartigen Anteile der Fäden zuerst auflösen), beginnen genau dann die regenerativen Effekte. Wenn sich der Faden abbaut, aktiviert er Fibroblasten und Makrophagen, die wiederum die Elastin- und Kollagenproduktion anregen. Dieser Prozess stärkt die natürliche Festigkeit der Haut.

Ultraschallbildgebende Studien bestätigen, dass PDO-Fäden die Dermisdicke erhöhen, die Gefäß- und Kollagenneubildung fördernund sogar Unterhautfett reduzierenkönnen - was sie sehr effektiv macht. Diese biologischen Veränderungen werden durch peer-reviewte klinische Daten gestützt, z. B. im Journal of Cosmetic Dermatology (Sept. 2023).

Außerdem halten die Effekte auf die Kollagenbildung und die verbesserte Dermisumgebung bis zu 48 Wochen an, unabhängig von der Zugkraft. Kollagen macht etwa zwei Drittel der Dermis aus und ist für die Festigkeit der Haut verantwortlich. Mit zunehmendem Alter nimmt Kollagen ab und die Haut beginnt daher zu hängen.

Obwohl Kollagenpräparate und -cremes weit verbreitet sind, kann menschliche Haut nur Moleküle aufnehmen, die kleiner als 500 Dalton sind. Die meisten essbaren Kollagene liegen bei etwa 300.000 Dalton, und topische Cremes bewegen sich im Bereich von Zehn- bis Hunderttausenden – viel zu groß, um in die Haut einzudringen. Selbst bei Kollagenprodukten mit niedrigem Molekulargewicht sollten Sie prüfen, ob der Hersteller wissenschaftlich geprüft ist.

Deshalb sticht Fadenlifting hervor: Im Gegensatz zu anderen Methoden regt es die Kollagenproduktion direkt in der Haut anund ist damit die einzige Behandlung, bei der nachweislich neues Kollagen von innen heraus gebildet wird.

Um die Vorteile des PDO-Fadenliftings zu maximieren, empfiehlt es sich, die Behandlung einmal jährlich zu wiederholen. Die ersten Ergebnisse halten etwa 6–12 Monate, aber mit konsequenter Erhaltungspflege steigt die Haltbarkeit des Ergebnisses im Laufe der Zeit.

Studien zeigen, dass der Zeitraum von drei Monaten nach dem Eingriff der Zeitpunkt ist, an dem die Kollagenaktivität um die Fäden herum ihren Höhepunkt erreicht – und damit der ideale Zeitpunkt, um weitere Synergiebehandlungen zu kombinieren. In der PangPang Clinic bieten wir ein spezielles Nachsorgeprogramm namens Silcut Care, das die Elastizität verbessern und die Ergebnisse in diesem optimalen Zeitfenster verlängern soll.

Unsere Haut besteht aus verschiedenen Zelltypen wie Melanozyten, Makrophagen, Fettzellen, Plattenepithelzellen und Langerhanszellen. Unter ihnen spielen Fibroblasten eine Schlüsselrolle – sie sind die Zellen, die für die Kollagenproduktion sorgen.

Wird umliegendes Gewebe beschädigt, verwandeln sich diese Fibroblasten in Myofibroblasten, also in spezialisierte Zellen, die geschädigtes Gewebe regenerieren und reparieren und wieder in seinen ursprünglichen Zustand zurückführen.

Das ist die Kernidee hinter dem Fadenlifting: Indem wir kontrollierte, nicht schädliche Mikroverletzungen im Gewebe erzeugen, aktivieren wir den natürlichen Heilungs- und Regenerationsprozess der Haut. So wie frisch verheilte Haut nach einer kleinen Wunde neuer und strahlender wirkt, verhält sich regeneriertes Gewebe wie neu gebildete Haut.

Wenn Fäden eingesetzt und vom Körper nach und nach abgebaut werden, entsteht eine biologische Reaktion, die die Kollagenregeneration anregt.

Fäden, die nahe an der Hautoberfläche platziert werden, stimulieren die Bildung von Kollagen, Elastin und neuen Blutgefäßenund verbessern so die Hautstruktur sowie die Dermisdicke. In tieferen Schichten platzierte Fäden helfen, dicht gepacktes Fett abzubauen, Volumen zu reduzierenund die Fibroblastenaktivität zu erhöhen, was sowohl zur Konturierung als auch zur Elastizität beiträgt.

Mechanische oder physische Stimulation, die auf lockeres Gewebe unterhalb der SMAS-Schicht (eine entscheidende Struktur für die Gesichtsunterstützung), kann das Zytoskelett von Fibroblasten verändern. Das löst eine sofortige Zellkontraktion aus, was das Gewebe dazu anregt, sich umzubauen und zu regenerieren, während gleichzeitig die Fibroblasten- Aktivierung und Vermehrung gefördert wird.

Ursprünglich war das Hauptziel des Fadenliftings, Gewebe durch die Spannung des Fadens physisch anzuheben. Allerdings gerieten nicht resorbierbare Fäden mit der Zeit außer Mode, weil sie sich nicht an Veränderungen der Gesichtsmuskulatur und an Alterungsprozesse anpassen konnten. Heute werden heutzutage werden ausschließlich resorbierbare Fäden verwendet, und während sich diese Fäden auflösen, nimmt die Zugkraft nach und nach ab.

Trotzdem wird das Fadenlifting der PangPang Clinic weiterhin von vielen Patientinnen und Patienten geschätzt und vertraut. Der Grund? Schon das Einsetzen der Fäden reicht aus, um tiefe Gewebereparatur und Kollagenproduktion zu aktivieren, was zu natürlich verbesserter Hautelastizität und -festigkeitführt – ganz ohne Schneiden, Nähen oder aggressives Straffen.

Im Kern liegt die Stärke unseres Fadenliftings nicht in den Fäden selbst, sondern in der bemerkenswerten Fähigkeit der Haut zu regenerieren, wenn sie auf die richtige Weise stimuliert wird.

Viele Menschen fragen sich, worin die Unterschiede zwischen HIFU-Liftingbehandlungen wie Ulthera, Shurink und 10Thera und RF-(Radiofrequenz-)Liftingbehandlungen wie Thermage, InMode und 10Therma liegen. Häufig geht es dabei auch darum, wie sich HIFU und RF voneinander unterscheiden – und wie Fadenlifting im Vergleich zu beiden gerätebasierten Liftingmethoden abschneidet. Um herauszufinden, welche Liftingmethode für Sie am besten geeignet ist, lohnt sich ein genauer Blick auf die Unterschiede zwischen Fadenlifting und Laserlifting, denn beide Optionen haben jeweils eigene Vor- und Nachteile.

Wie tief gelangt jede Liftingmethode unter die Haut?

Unsere Haut besteht aus mehreren Schichten, und einer der größten Unterschiede zwischen HIFU- und RF-Lifting liegt darin, wie tief die jeweilige Methode wirkt. HIFU-Liftinggeräte wie Ulthera, Shurink und 10Thera geben Wärmeenergie über eine größere Fläche ab, die von der Epidermis bis in die Dermis eindringt. Diese Wärmeenergie kann Gewebe koagulieren lassen und die Kollagenproduktion fördern, indem sie nach kleinen, hitzebedingten Mikroverletzungen eine Heilungsreaktion der Haut auslöst.

RF-Liftingbehandlungen wie Thermage, InMode und 10Therma erreichen dagegen tiefere Schichten – einschließlich Dermis, Fettschicht und teilweise auch tiefer liegender Gewebestrukturen. Diese Behandlungen nutzen Radiofrequenzenergie, die das Gewebe gezielt erwärmt und dadurch Straffungs- und Regenerationsprozesse anstößt – das Ergebnis ist festere und geliftete Haut.

Eindringtiefe beim Fadenlifting

  1. Bei Monofäden (Monothreads), die glatt sind und keine Widerhaken haben, werden diese in die Dermis unter der Haut eingebracht – vor allem, um die Kollagenproduktion anzuregen. Diese Fäden sind sehr fein, und ihr Ziel beschränkt sich auf die Kollagenregeneration innerhalb der Dermis.
  2. COG-Fäden sind die am häufigsten verwendeten Liftingfäden und sind mit Widerhaken (Cogs) ausgestattet, damit sie sich im Gewebe „einhaken“ können. Diese Fäden reichen tiefer bis in bestimmte Muskeln und in die SMAS-Schicht (Superficial Musculo-Aponeurotic System). Ihr Hauptzweck ist es, gezielt bestimmte Bereiche mit erschlaffter Haut anzusteuern und mechanisch anzuheben – sie spielen damit eine zentrale Rolle für effektive Fadenlifting-Ergebnisse.

Wenn Sie die Wirkung des Fadenliftings erlebt haben und mit dem Ergebnis zufrieden sind, möchten Sie möglicherweise zusätzliche Fäden einsetzen lassen, um den Effekt zu verstärken. In der PangPang Clinic ist es unser Ziel, für jede Patientin und jeden Patienten die höchstmögliche Zufriedenheit zu erreichen – und wir gehen gerne auf Ihre Wünsche ein.

Wenn Sie jedoch einen zusätzlichen Fadenlifting-Eingriff planen, ist ein Mindestabstand von einem Monat erforderlich.

In den vier Wochen nach der ersten Behandlung klingen Schwellungen ab, und die Fäden haften fest am Hautgewebe. In dieser Phase setzt sich der Liftingeffekt natürlich und zeigt sich vollständig. Am besten beobachten Sie das Ergebnis etwa einen Monat, bevor Sie sich für eine Wiederholung entscheiden. Direkt nach der Behandlung kann Schwellung dazu führen, dass das Gesicht weniger geliftet wirkt – daher ist es sinnvoll, zu warten, bis der volle Effekt sichtbar ist, bevor Sie eine weitere Sitzung machen.

Außerdem muss die Schwellung vollständig abgeklungen sein, damit die Behandlung präzise nach dem Design durchgeführt werden kann. Wenn Sie also eine zusätzliche Behandlung planen, warten Sie bitte mindestens einen Monat.

Vor einer Wiederholung müssen die vorhandenen Fäden nicht entfernt werden. Da beim Fadenlifting resorbierbare Fäden verwendet werden, die sich innerhalb von 6 Monaten bis zu einem Jahr auflösen und vollständig vom Körper abgebaut werden, kann die neue Behandlung ohne Entfernen der vorherigen Fäden durchgeführt werden.

Beim Fadenlifting werden Fixationsfäden verwendet, um erschlaffte Haut und Falten deutlich anzuheben. Während sich diese Fäden auflösen, regen sie die Kollagenregeneration an und helfen dabei, ungleichmäßige Gesichtskonturen, die vor dem Eingriff bestanden, zu glätten. Besonders wirksam ist Fadenlifting in gezielten Bereichen wie Nasolabialfalten und Fältchen um die Augen.

Wann kann ich nach der Behandlung Makeup auftragen?
Am Behandlungstag sollten Sie am besten auf Makeup verzichten. Makeup aufzutragen oder das Gesicht direkt nach dem Fadenlifting mit Seife zu waschen, kann die empfindliche Haut zusätzlich reizen.
Eine sanfte Reinigung ohne starkes Reiben ist in Ordnung, Makeup sollten Sie jedoch auf den nächsten Tag verschieben.

Wie lange sollte ich das Pflaster nach der Behandlung drauflassen?
Nach dem Fadenlifting wird an den Einstichstellen ein medizinisches Pflaster (Medi-Foam) mit Salbe aufgetragen. Behandeln Sie es wie eine normale Wunde.
Ziehen Sie den Verband nicht gewaltsam ab, sondern lassen Sie ihn von alleine wegfallen. Um Narbenbildung zu minimieren und die Wunden gut heilen zu lassen, sollten Sie das Pflaster etwa fünf Tage nach dem Eingriff drauflassen.

Wann darf ich nach der Behandlung Alkohol trinken?
Alkoholkonsum ist ab einer Woche nach dem Eingriff erlaubt.
Ebenso sollten Saunabesuche und Lymphmassagen bis eine Woche vergangen ist, vermieden werden.
Merke: „Setzen Sie Ihre Haut mindestens eine Woche lang nichts Reizendem aus“, um die besten Ergebnisse zu erzielen.

Häufige Fragen zu Medikamenten nach der Behandlung

  • Bitte nehmen Sie die verschriebenen Medikamente fünf Tage lang wie angewiesen ein, um Entzündungen vorzubeugen.
  • Kräutermedizin wird im Allgemeinen nicht empfohlen, da die Inhaltsstoffe unklar sind und unbekannte Nebenwirkungen verursachen können.
  • Wenn Sie schmerzempfindlich sind, können Sie sich in der Apotheke beraten lassen, ob Sie zusätzlich zu den verschriebenen Medikamenten weitere Schmerzmittel einnehmen können.
  • Wenn die verschriebenen Medikamente Ihre Beschwerden nicht lindern oder die Schmerzen anhalten, sollten Sie unbedingt Ihre Ärztin/Ihren Arzt konsultieren.

Es gibt nur sehr wenige wirksame Möglichkeiten, Kollagen außerhalb professioneller Behandlungen wieder aufzufüllen. Kollagenreiche Lebensmittel zu essen garantiert keine hohe Aufnahme, und viele tierische Kollagenquellen sind kalorienreich – das kann das Risiko unerwünschter Gewichtszunahme erhöhen.

Die beste Methode, eine geschwächte Hautbarriere wieder aufzubauen und Nasolabialfalten zu glätten, ist ein Fadenlifting, das die Kollagenproduktion direkt anregt.

Die beim Lifting verwendeten Fäden bestehen aus PDO (Polydioxanon), einem biologisch abbaubaren Material, das häufig für chirurgische Nähte genutzt wird. Anfangs liefern diese Fäden einen starken physischen Liftingeffekt und damit hohe Zufriedenheit. Während sich die Fäden nach und nach auflösen, verbessern sie die natürliche Elastizität der Haut und erzeugen einen intrinsischen Liftingeffekt.

Während sich die Fäden auflösen, lösen sie rund um das Hautgewebe eine vorteilhafte Entzündungsreaktion aus, die im Heilungsprozess die Kollagensynthese fördert. Durch das direkte Einbringen in die Dermis unterstützen die Fäden die Kollagenregeneration und das Remodelling der Hautstruktur.

„Hautpflege ist am effektivsten, wenn man damit beginnt, bevor die Alterung einsetzt.“

Wenn es um Liftingbehandlungen zur Verfeinerung der Gesichtsform geht, sind viele hin- und hergerissen: Man möchte schöner aussehen, fragt sich aber, ob man nicht zu jung dafür ist. Viele Menschen in ihren 20ern und 30ern, bei denen sichtbare Hautalterung noch nicht ausgeprägt ist, fragen sich oft, ab wann professionelle Liftingbehandlungen über die tägliche Hautpflege daheim hinaus sinnvoll sind. Unter den verschiedenen Hautlifting-Optionen ist Fadenlifting ein sehr wirksamer Anti-Aging-Eingriff, der erschlaffte Haut anhebt und besonders bei Patientinnen und Patienten mittleren Alters beliebt ist. Wegen der starken Ergebnisse gilt Fadenlifting oft als Behandlung für ältere Erwachsene – doch das ist nicht die ganze Geschichte. Heute sprechen wir darüber, ob Fadenlifting auch für jüngere Menschen geeignet ist.

Kurz gesagt: Fadenlifting kann bereits bei Patientinnen und Patienten ab Anfang 20 durchgeführt werden.

Viele Kundinnen und Kunden in ihren 20ern kommen für ein Fadenlifting in die Klinik. Da die Haut in diesem Alter meist gesund und elastisch ist, sind Liftingbehandlungen zur Verbesserung von Erschlaffung oft nicht notwendig. Dennoch entscheiden sich jüngere Patientinnen und Patienten häufiger für Fadenlifting als für gerätebasiertes Lifting, weil sich damit die gewünschten, schön konturierten Gesichtsformen gestalten lassen.

Die resorbierbaren Fäden beim Fadenlifting wirken wie ein stützendes Gerüst, das hilft, die Hautelastizität zu erhalten. Die Wirkung hängt davon ab, wie und wo die Fäden platziert werden. So können z. B. Fäden im Nasenbereich die Nasenspitze und den Nasenrücken auf natürliche Weise anheben. Nahe der Kieferlinie platziert, stützen die Fäden Muskeln und Gewebe, beugen Erschlaffung vor, verbessern das Doppelkinn und formen eine definierte V-Line – wie sie viele Celebrities haben.

Daher sollte man Fadenlifting nicht nur als „Behandlung für das mittlere Alter“ verstehen, sondern als wirksames Liftingverfahren, das gezielt die Gesichtsbereiche verbessern kann, die Sie optimieren möchten.

Warum stehen Fäden nach dem Eingriff manchmal heraus?

Dafür gibt es mehrere Gründe: Die Fäden wurden vielleicht zu oberflächlich platziert, die Enden sind zu lang oder die Haut ist sehr dünn – all das kann dazu führen, dass Fäden sichtbar werden oder sogar herausragen. Wenn Sie das nach dem Eingriff bemerken, kann das beunruhigend sein – aber nicht jeder Fall erfordert einen sofortigen Krankenhausbesuch.

Wann ist es okay, nicht sofort ins Krankenhaus zu gehen?

Wenn sich die Fäden unter der Haut nur uneben/knubbelig anfühlen, aber nicht tatsächlich aus der Haut herausragen, ist meist kein sofortiges Handeln nötig. Direkt nach einem Fadenlifting ist ein ungleichmäßiges Gefühl häufig, während sich die Fäden setzen. Wenn sich die Fäden auflösen und sich mit dem Hautgewebe verbinden, verschwindet dieses Gefühl. Dieser Prozess stimuliert sogar die Kollagenregeneration. Am besten lassen Sie sich von der Klinik beraten, in der Sie behandelt wurden. Sollten Sie jedoch Schmerzen oder Entzündungszeichen haben, gehen Sie bitte umgehend ins Krankenhaus.

Wann sollten Sie sofort ins Krankenhaus gehen?

Wenn Sie sehen, dass die Fäden sichtbar aus der Haut herausstehen, berühren Sie sie nicht und ziehen Sie nicht daran. Auch wenn Sie online lesen, dass manche Menschen Fäden selbst entfernen, sollten Sie das unbedingt vermeiden. Sichern Sie die Stelle stattdessen mit einem Verband bzw. Pflaster und kontaktieren Sie Ihre Klinik. Dünne, glatte Fäden können beim Ziehen relativ leicht herauskommen, dickere Fäden mit Widerhaken müssen jedoch häufig professionell gekürzt werden. Da Sie den Fadentyp möglicherweise nicht kennen, ist es am sichersten, die Fäden nicht selbst zu manipulieren. Eine zeitnahe medizinische Versorgung ist nicht nur aus ästhetischen Gründen wichtig, sondern auch, weil herausstehende Fäden sekundäre Infektionen verursachen können. Ihre Klinik kann das schnell und sicher versorgen.

Wie bereits erwähnt, kann das Herausstehen von Fäden verschiedene Ursachen haben. Wird zum Beispiel ein dicker Faden bei sehr dünner Haut verwendet, kann die Stärke des Fadens die der Haut übertreffen – dadurch kann der Faden nach außen drücken oder Dellen verursachen. Deshalb ist eine präzise Einschätzung Ihres Hauttyps und Ihrer Gesichtsform durch erfahrene medizinische Fachkräfte entscheidend, um Nebenwirkungen zu minimieren und ein gutes Ergebnis zu sichern.

Fadenlifting ist eine vielseitige Behandlung, die verschiedene Formen von Hauterschlaffung und Falten verbessern kann. Sie ist nicht nur im Gesicht anwendbar, sondern kann auch an vielen anderen Körperstellen durchgeführt werden, an denen Haut nachlässt – z. B. an den Händen, Knien oder im Bauchbereich – indem Fäden eingesetzt werden, um die Haut zu liften und zu straffen. Auch wenn Sie vielleicht bereits wissen, dass Fadenlifting mehrere Bereiche verbessern und das Erscheinungsbild verjüngen kann, fragen Sie sich möglicherweise, ob Ihr konkreter Fall für eine Beratung und Behandlung geeignet ist. Wann genau ist ein Fadenlifting sinnvoll?

Erstens ist Fadenlifting ideal vor einem wichtigen Ereignis. Es kann die Gesamtkontur des Gesichts verfeinern. Viele kennen den Wunsch, zu besonderen Anlässen besonders gut auszusehen – und Fadenlifting liefert sofort sichtbare Ergebnisse. Die resorbierbaren Fäden verankern sich sicher in festem Gewebe unter der Haut und erzeugen ein physisches Lifting, das sofort und langanhaltend wirkt.

Der zweite Zeitpunkt, an dem Fadenlifting sinnvoll sein kann, ist nach einer Gesichtskonturierungsoperation. Wenn Knochen zur Umformung des Gesichts abgeschliffen werden, verliert die Haut ihre Stütze und kann erschlaffen. Fadenlifting kann genutzt werden, um die Haut, die sich nach solchen Operationen gelockert hat, wieder anzuheben und zu stützen.

Der dritte Zeitpunkt ist, wenn Sie eine nicht-operative Alternative zu Konturierungs- oder Nasenoperationen suchen. Fadenlifting kann Eingriffe wie Rhinoplastik oder Fettabsaugung ersetzen, um die gewünschte Gesichtsform zu schaffen. Nasenfäden können z. B. die Nase natürlich anheben und betonen, während Fäden entlang der Kieferlinie ein Doppelkinn wirksam reduzieren und eine definierte V-Line formen können.

Wann ist der beste Zeitpunkt für ein Fadenlifting? Ideal ist etwa ein Monat vor Ihrem gewünschten Event oder Eingriff. Obwohl die meisten Schwellungen innerhalb von etwa drei Tagen abklingen, kann eine leichte Restschwellung unter der Haut während der weiteren Heilung bestehen bleiben. Wenn Sie dünne oder empfindliche Haut haben und zu Blutergüssen neigen, sorgt ein ganzer Monat dafür, dass auch kleine Schwellungen vor Ihrem wichtigen Termin vollständig verschwinden.

Fadenlifting ist besonders geeignet für Haut mittleren Alters, die erschlafft und dünner geworden ist. Es hebt erschlaffte Bereiche physisch an und stimuliert – während sich die Fäden auflösen – die Kollagenproduktion, um die Hautelastizität langfristig zu verbessern. Durch den sofortigen Straffungseffekt und die langfristige Hautverjüngung ist Fadenlifting nicht nur bei Patientinnen und Patienten mittleren Alters beliebt, sondern wird zunehmend auch von jüngeren Menschen nachgefragt, die ihre Gesichtskonturen verbessern möchten.

Viele Patientinnen und Patienten, die zum Fadenlifting kommen, haben unterschiedliche Gesichtsformen und Anliegen. Manche haben eine Gesichtsstruktur, bei der die Wangenknochen besonders prominent wirken. Wenn Sie befürchten, dass Fadenlifting Ihre Wangenknochen größer wirken lässt und Ihnen das nicht gefällt, sollten Sie wissen: Dieses Erscheinungsbild ist keine Nebenwirkung, sondern eine natürliche Folge der Wirkungsweise der Behandlung.

Warum wirken die Wangenknochen nach einem Fadenlifting prominenter?

Die Fäden werden meist nahe der äußeren Gesichtslinie in Ohrnähe verankert, um stabile Faszienschichten zu greifen. Wenn die Fäden gezogen werden, um erschlafftes Gewebe anzuheben, werden Haut und Gewebe nach oben und außen gestrafft – dadurch können die Wangenknochen angehobener und somit prominenter wirken. Dieser Zug in Richtung Wangenknochen ist typisch für Fadenlifting-Verfahren mit COG-Fäden.

Wenn Sie es jedoch bevorzugen, Ihre Wangenknochen nicht zu betonen, teilen Sie das Ihrer Behandlerin/Ihrem Behandler unbedingt beim Designgespräch mit. Ihre Fadenliftingbehandlung kann an Ihre Wünsche angepasst werden, um die Betonung der Wangenknochen zu minimieren.

Auch wenn der Liftingeffekt anfangs etwas weniger intensiv wirken kann, glättet sich die Gesichtslinie nach etwa einer Woche bis zu einem Monat, wenn sich die Fäden auflösen und an der Haut anhaften – das Gesicht wirkt ausgewogener und natürlicher.

Beim Fadenlifting werden resorbierbare PDO-Liftingfäden mithilfe einer Kanüle unter die Haut eingebracht, um erschlaffte Haut anzuheben und Falten zu glätten. Unter den nicht-operativen Liftingmethoden bietet es den stärksten Liftingeffekt – und ist daher eine beliebte Wahl für alle, die vor einem chirurgischen Facelift zurückschrecken oder sich wegen langer Ausfallzeiten sorgen.

Schwellungen sind am Tag nach dem Eingriff am deutlichsten und klingen normalerweise innerhalb von drei Tagen ab. Sie entstehen durch Restanästhetikum im Gewebe und leichte Blutungen während der Behandlung. Eine gute Durchblutung hilft dabei, Schwellungen schneller zu reduzieren.

Eine der besten Methoden gegen Schwellungen ist eine sanfte Massage.

Nachdem Sie Ihre Hände gründlich gewaschen haben, massieren Sie die Bereiche, in die die Fäden eingesetzt wurden (dort, wo Verbände aufgeklebt sind), sanft mit kreisenden Bewegungen. Wichtig ist, nur sehr leichten Druck auszuüben, der keine Schmerzen verursacht. Regelmäßige Massage über den Tag verteilt kann Schwellungen effektiv reduzieren.

Auch Umschläge helfen.

In den ersten 48 Stunden nach der Behandlung sollten Sie kalte Umschläge verwenden. Durch den Eingriff entstehen kleine Schäden an Blutgefäßen unter der Haut, wodurch sich Flüssigkeit ansammeln und die Schwellung zunehmen kann. Kälte verengt die Blutgefäße und verhindert, dass die Schwellung stärker wird.

Nach 48 Stunden sollten Sie auf warme Umschläge umstellen. Wärme fördert die Durchblutung, hilft dabei, angestaute Flüssigkeit abzutransportieren, und reduziert Schwellungen effizienter.

Für kalte Umschläge können Sie Kühlpacks oder Eiswürfel verwenden, die in ein Handtuch oder ein sauberes Tuch gewickelt sind – legen Sie Eis niemals direkt auf die Haut.

Vielleicht haben Sie Sätze gehört wie: „Jemand hat 200 Fäden dieser Art verwendet“ oder „Eine andere Person hat nur 8 Fäden dieser Art verwendet“. Fadenlifting ist ein beliebter minimalinvasiver Eingriff, der Falten und Hautelastizität ohne Operation verbessert. Mit zunehmendem Alter wird die Haut dünner und trockener, und es entstehen feine Linien sowie Erschlaffung. Art und Anzahl der verwendeten Fäden variieren je nach Ausgangssituation – ob tiefe, erschlaffte Falten oder ein eher oberflächlicher Elastizitätsverlust.

So lässt es sich einteilen:

1. Für starkes physisches Lifting:

Wenn Sie viel schlaffe Haut oder überschüssiges Fett in Bereichen wie den Wangen, Marionettenfalten oder Doppelkinn haben, ist ein physisches Lifting mit COG-Fäden eine gute Option. COG-Fäden sind dünn, haben aber eine Zugfestigkeit, die 3–4 kg pro Faden tragen kann. Durch die Widerhaken können schon etwa 8 Fäden ein starkes Lifting erzeugen, indem sie das Gewebe fest verankern. Ist das Gewebe jedoch zu dick, kann die Behandlung schwierig sein.

Wichtig ist nicht, möglichst viele Fäden zu verwenden, sondern eine passende Anzahl – damit das Gewebe natürlich entlang der Gesichtskonturen repositioniert wird. Zu viele Fäden oder zu starkes Straffen kann das umliegende Gewebe optisch schwächen und einen „Dellen“-Effekt verursachen – daher ist Vorsicht geboten.

2. Zum Auffüllen der Hautelastizität:

Ab etwa dem 40. Lebensjahr nimmt die Kollagenproduktion ab – die Elastizität sinkt, feine Fältchen entstehen. Monofilament-(Mono-)Fäden, die sehr dünn, glatt und ohne Widerhaken sind, können helfen, indem sie die Kollagensynthese stimulieren, während sie an der Haut anhaften. Statt physisch stark zu liften, werden etwa 50–200 Mono-Fäden dicht unter die Haut eingebracht, um die Kollagenproduktion zu steigern und einen natürlichen, langanhaltenden Liftingeffekt zu erzeugen.

Zwar können Mono-Fäden anfangs Schwellungen oder Blutergüsse verursachen, doch diese Nebenwirkungen gehen mit der Zeit zurück, während Kollagen die Haut auffüllt – das Ergebnis ist ein natürlicher Liftingeffekt. Diese Methode vermeidet außerdem den Dellen-Effekt, der bei stärkeren Liftingfäden manchmal auftreten kann.

Liftingfäden werden mit der Zeit ganz natürlich abgebaut und lösen sich auf. Dieser Prozess läuft über Hydrolyse ab – sie werden also durch Wasser zersetzt. Im gelagerten Zustand behalten die Fäden eine starke Spannung, doch sobald sie ins Hautgewebe eingesetzt werden, beginnt der Abbau. Wenn Sie sich Sorgen machen, ein Faden sei „gebrochen“: Keine Sorge – das ist ein natürlicher Prozess, der nach der Liftingwirkung einsetzt, wenn der Faden an Stärke verliert.

Wann machen sich Patientinnen und Patienten Sorgen über „gebrochene“ Fäden?

Zum Beispiel könnten Sie denken: „Ich hatte gestern ein Fadenlifting, aber ich habe ein Schnappgeräusch in der Nähe meines Kiefers gehört.“

Das passiert oft, wenn Patientinnen und Patienten kurz nach dem Eingriff das Gesicht stark bewegen, den Mund weit öffnen oder die behandelte Stelle reiben – und dabei fälschlicherweise glauben, die Fäden seien gerissen. Viele werden dann ängstlich und befürchten, die Behandlung sei „ruiniert“.

Wichtig: Fäden brechen nicht direkt nach dem Eingriff!

Je nach Fadentyp und Material dauert der Abbauprozess eine gewisse Zeit. Bei den häufig verwendeten PDO-Fäden dauert es im Allgemeinen etwa 24 Wochen, bis sie nach und nach in kleinere Stücke zerfallen.

Das „Schnapp“-Geräusch kurz nach der Behandlung bedeutet also nicht, dass ein Faden gebrochen ist – vielmehr hat sich der Faden verschoben.

Fäden haben unterschiedliche Formen und Funktionen – manche haben Widerhaken, manche sind netzartig, andere sind glatt. Das Schnappgeräusch am Kiefer tritt meist bei Fäden mit Widerhaken (COG) auf. Diese Widerhaken heben erschlaffte Haut an und halten sie in Position. Wenn sich die Widerhaken bewegen, kann es sich anfühlen, als wäre der Faden gerissen.

Außerdem wird Fadenlifting selten mit nur einem Faden durchgeführt. Selbst wenn sich ein Faden verschiebt, bleibt der Gesamteffekt stabil und bricht nicht plötzlich zusammen.

Fadenliftingdesigns unterscheiden sich stark je nach Hauttyp. Auch wenn es für Laien schwer ist, die eigene Haut genau zu beurteilen, ist eines sicher: der Anteil an Gesichtsfett. Viele Menschen, die zum Fadenlifting kommen, empfinden Erschlaffung wegen dem Gesichtsfett – das ist ein Faktor, den man meist selbst gut erkennen kann.

Es ist bekannt, dass Fadenlifting weniger effektiv ist, wenn sehr viel Gesichtsfett vorhanden ist. Um bei einem Gesicht mit mehr Fett denselben Liftingeffekt zu erzielen wie bei einem mit weniger Fett, müssen mehr Fäden eingesetzt werden – denn jeder Faden hat eine begrenzte Liftingkapazität.

Heißt das, dass „schlanke“ Gesichter bessere Ergebnisse erzielen?

Nicht unbedingt. Fadenlifting funktioniert am besten bei einer moderaten Menge an Gesichtsfett. Stellen Sie sich den Eingriff als Repositionierung von Fett mithilfe der Fäden vor: Erschlaffte Bereiche werden angehoben, und hohle Stellen wie eingefallene Wangen werden optisch ausgeglichen – für ein natürliches Lifting. Wenn jedoch zu wenig Fett vorhanden ist, wird es schwieriger, ein gutes Ergebnis zu erzielen.

Das Geheimnis eines möglichst angenehmen Fadenliftingeingriffs liegt in der Betäubung.

In der PangPang Clinic verabreichen wir die Lokalanästhesie sorgfältig in zwei Schritten, um mögliche Schmerzen zu reduzieren.

Zuerst wird die äußere Haut betäubt, dann die tieferen Hautschichten, in die die Fäden eingesetzt werden. Wenn die Oberfläche zuerst taub ist, spüren Sie weniger, wenn die Nadel tiefer geht.

Die einzige Phase, in der Sie leichte Schmerzen spüren könnten, ist die Betäubung der Hautoberfläche – sie dauert etwa 5 Minuten und ist sehr kurz. Die Betäubung der tieferen Haut dauert ebenfalls etwa 5 Minuten, insgesamt also rund 10 Minuten.

Nach der Betäubung spüren Sie möglicherweise ein Zuggefühl, wenn die Fäden die Haut anheben – aber keinen Schmerz. Das Taubheitsgefühl hält in der Regel 3 bis 4 Stunden an, sodass Sie danach alltägliche Dinge erledigen und auch problemlos essen können.

Zunächst: Keine Hautbehandlung bietet permanente Ergebnisse. Die größte Einschränkung beim Fadenlifting ist die Wirkungsdauer. Tatsächlich ist es so, dass man, sobald man die Vorteile einer Hautbehandlung erlebt hat, ungern zum „Ausgangszustand“ zurückkehrt. Selbst chirurgische Facelifts, bei denen erschlaffte Haut entfernt und gestrafft wird, zeigen nach etwa fünf Jahren meist einen deutlichen Rückgang der Wirkung. Daher ist es ganz normal, dass die Effekte eines Fadenliftings nicht dauerhaft sind.

Warum hält Fadenlifting nur etwa ein Jahr? Weil sich die verwendeten Fäden auflösen und innerhalb von ungefähr einem Jahr sicher vom Körper abgebaut werden. Alle heute verwendeten Fäden sind biologisch abbaubar und werden vollständig resorbiert – es bleibt also kein Fremdmaterial im Körper zurück und es entstehen keine entsprechenden Nebenwirkungen. Das macht den Eingriff sicher, hat aber als Kompromiss eine begrenzte Wirkungsdauer.

Zur Behauptung, Fadenlifting lasse die Haut stärker erschlaffen, gibt es keine wissenschaftlichen Belege. Unsere Augen gewöhnen sich an das straffere Aussehen nach der Behandlung. Wenn die Wirkung nachlässt, wirkt die Haut dann „schlaffer“ als vorher – das ist jedoch nur ein Eindruck. Studien zeigen, dass die Kollagen- und Elastinregeneration durch Fadenlifting über ein Jahr anhalten kann und die Hautelastizität positiv beeinflusst, statt Erschlaffung zu verursachen.

Wenn Sie sich für ein Fadenlifting interessieren, haben Sie vermutlich verschiedene Arten von Liftingfäden recherchiert, um die Variante zu finden, die am besten zu Ihnen passt. Vielleicht haben Sie sogar nach Begriffen wie „X-Fadenlifting“ gesucht, um sich ein klareres Bild zu machen. Wichtig ist: Jeder Fadentyp eignet sich für bestimmte Bereiche.

Unter den verschiedenen Fäden spielt der COG-Faden eine Hauptrolle beim Liftingeffekt, den viele vom Fadenlifting erwarten. Der Begriff „cog“ bedeutet wörtlich eine Erhebung bzw. ein „Zahn“ – das beschreibt die Form des Fadens sehr gut.

Mono-Fäden hingegen sind glatt und dünn, ohne Erhebungen. Während Mono-Fäden keinen starken physischen Liftingeffekt liefern, verbessern sie die allgemeine Hautelastizität und unterstützen die Haut dabei, einen eigenen Liftingeffekt zu entwickeln. Sie können auch Fett lösen oder Muskelvolumen reduzieren. Anders als COG-Fäden kann man 50 bis 200 Mono-Fäden in die Haut einsetzen.

Volumenfäden sind dafür konzipiert, Volumen in eingesunkenen Bereichen wiederherzustellen. Wir verwenden netzartige Volumenfäden, die Volumen erzeugen, indem sie unter der Haut ein dicht gewebtes Netz bilden. Auch wenn ein Faden keine Netzstruktur hat, aber dennoch Volumen aufbaut, wird er als Volumenfaden eingestuft.

Die Augen sind ein faszinierendes Merkmal, das die gesamte Ausstrahlung des Gesichts prägt. Um den gewünschten Look zu erreichen, verändern viele ihre Augenform mit Make-up oder lassen sie sogar operativ anpassen. Heute sprechen wir darüber, wie ein Stirn-Fadenlifting helfen kann, die Augen klarer zu definieren.

Haben Sie schon einmal das Gefühl gehabt, „die Augen mit der Stirn hochzuziehen“? Idealerweise nutzen Sie beim Öffnen der Augen die Muskeln rund um die Augen. Sind diese Muskeln jedoch schwach, nutzen Sie stattdessen die Stirnmuskulatur, um die Lider anzuheben. Wenn Sie sich beim Öffnen der Augen auf die Stirnmuskeln statt auf die Augenmuskeln verlassen, spannen sich die Stirnmuskeln an, während die Augenmuskeln noch schwächer werden.

Diese Angewohnheit, die Augen mit den Stirnmuskeln zu öffnen, kann mit zunehmendem Alter zu Ptosis (hängenden Augenlidern) führen. Weil die Lider aufgrund schwächerer Augenmuskeln nicht vollständig öffnen, bedecken sie oft die Pupillen – das kann die Sehkraft mindern oder Reizungen rund um die Augen verursachen, weil Haut absackt.

Es gibt mehrere chirurgische Methoden, um die Augenform zu korrigieren – z. B. eine Oberlid-OP oder eine Doppel-Lid-OP. Operationen sind jedoch irreversibel, was ein wichtiger Punkt ist. Zwar kann eine Doppel-Lid-OP die Augen größer wirken lassen, indem die Lidfalte erweitert wird, aber sie kann manchmal auch einen unnatürlichen oder zu weichen Eindruck erzeugen.

Egal ob männlich oder weiblich: Wenn Sie Ihren natürlichen Gesichtsausdruck nicht drastisch verändern möchten, ist eine Operation möglicherweise nicht die beste Option. In solchen Fällen wird ein Stirn-Fadenlifting empfohlen, da es die Stirn anhebt und das Öffnen der Augen erleichtert – während Ihr natürlicher Look erhalten bleibt, ohne große Veränderungen im Gesamtausdruck.

Ein häufiger Rat in jeder dermatologischen Praxis ist, sich anzugewöhnen, viel Wasser zu trinken – etwa 2 Liter pro Tag. Egal, welche Klinik Sie besuchen: Ausreichende Flüssigkeitsversorgung gilt als entscheidend, um die Hautbarriere zu schützen.

Wir alle hören seit der Kindheit, dass der menschliche Körper zu etwa 60 % aus Wasser besteht – ebenso muss gesunde Haut etwa 20 bis 30 Prozent Feuchtigkeit enthalten, um richtig zu funktionieren.

Wenn der Haut Feuchtigkeit fehlt, treten häufig folgende Symptome auf:

  • Trockene Haut
  • Erhöhte Talgproduktion
  • Hautprobleme wie Unreinheiten

Zu wenig Flüssigkeit führt zur Dehydrierung der Haut, verursacht ein Trockenheitsgefühl und bringt die Öl-Feuchtigkeits-Balance durcheinander. Dieses Ungleichgewicht kann Poren verstopfen und die Haut anfälliger für Probleme machen. Das gespannte, unangenehme Gefühl durch Trockenheit wird oft als innere (in der Haut) und äußere (an der Oberfläche) Trockenheit beschrieben.

Was passiert, wenn die Trockenheit anhält?

Trockene Haut neigt eher dazu, Falten zu entwickeln. Fadenlifting ist eine sehr wirksame Anti-Aging-Behandlung, die Falten und Symptome deutlich verbessern kann – aber die tägliche Pflege ist genauso wichtig wie der Eingriff selbst.

Wenn Sie innere oder äußere Trockenheit spüren, bedeutet gesunde Haut vor allem, sie dauerhaft gut mit Feuchtigkeit zu versorgen – zum Beispiel durch:

  • Konsequent 2 Liter Wasser pro Tag trinken
  • Salz- und Zuckerkonsum reduzieren
  • Alltagsgewohnheiten verbessern (Gesicht mit lauwarmem Wasser waschen, ausreichend Feuchtigkeitspflege auftragen)
  • Umgebung anpassen (Trockenheit durch Klimaanlage oder Heizung vermeiden)

Falten haben je nach Form unterschiedliche Ursachen. Zuvor haben wir feine Fältchen erklärt, die durch Alterung in der Dermisschicht entstehen. Elastin, Kollagen und Hyaluronsäure – wichtige Bestandteile zur Stützung der Dermis – nehmen mit dem Alter ab. Das führt zum Abbau der Dermisstruktur und zur Bildung feiner Linien.

Niemand hält ein vollkommen ausdrucksloses Gesicht: Unsere Gesichtsmuskeln spannen und entspannen sich je nach Emotionen wie Freude, Traurigkeit oder Ärger und erzeugen Mimik. Man sagt, dass Menschen dank der komplexen Struktur dieser Muskeln über 10.000 verschiedene Gesichtsausdrücke machen können.

Wenn Sie die Stirn runzeln, entwickeln sich die Muskeln zwischen den Augenbrauen und erzeugen vertiefte Falten, sogenannte Mimikfalten.

Die SMAS-Schicht verbindet die Haut mit den Muskeln und trägt zur Hautelastizität bei. Mit zunehmendem Alter verliert die SMAS-Schicht an Funktion und kann die darunterliegende Fettschicht nicht mehr ausreichend stützen – dadurch beginnt die Haut zu hängen. Die erschlaffungsbedingten Falten, die oft als „Hängebäckchen“ bezeichnet werden, sind das Ergebnis der Alterung in der SMAS-Schicht.

Fadenlifting mit Cog-Fäden hebt erschlaffte Haut physisch an, indem die Erhebungen am Faden sie greifen – dadurch werden diese Falten wirksam reduziert.

In jungen Jahren ist die Haut glatt und fest, doch mit der Zeit lassen Schwerkraft und Alterung sie absacken und Falten entstehen. Die Ursachen unterscheiden sich je nach Faltenform. Feine Linien, erschlaffte Wangen durch Elastizitätsverlust und die vertikalen Falten zwischen den Augenbrauen haben unterschiedliche Ursprünge. Wenn man die Schichten der Haut versteht, wird klar, wie sie abbauen und warum Falten so deutlich entstehen.

Die Epidermis ist die oberste Hautschicht – direkt unter der Oberfläche, die wir berühren. Darunter liegt die Dermis, in der Elastin, Kollagen und Hyaluronsäure sitzen. Diese feinen Fasern und stützenden Proteine bilden ein belastbares Gerüst, das die Haut fest und elastisch hält.

Mit fortschreitendem Alter nimmt die Menge an Kollagen und Elastin, die die Dermis erreicht, ab. Auch die Durchblutung nimmt ab, wodurch weniger Nährstoffe zur Haut gelangen – die Dermis wird allmählich schwächer. Der Unterschied zwischen Epidermis und Dermis in diesem Stadium bildet die Rillen, die wir als feine Linien kennen.

Da feine Linien hauptsächlich durch Elastizitätsverlust entstehen, ist Fadenlifting mit glatten Mono-Fäden wirksamer als mit Cog-Fäden. Mono-Fäden stimulieren die Dermis und fördern die Bildung von Kollagen und Elastin – so verbessern sie Hautstruktur und Festigkeit.

UV-Strahlen gehören zu den größten Bedrohungen für Ihre Haut. Im Sommer sorgen längere Tageslichtstunden ganz natürlich für mehr UV-Exposition, und die Intensität der UV-Strahlung ist im Vergleich zu anderen Jahreszeiten höher.

UV-Strahlen dringen je nach Typ unterschiedlich tief in die Haut ein – und alle Typen sind schädlich. Deshalb ist Sonnenschutz beim Aufenthalt im Freien nicht nur für die Schönheit, sondern auch für Ihre Gesundheit wichtig.

  • Ultraviolett A (UVA) dringt in die Epidermis (Oberhaut), die oberflächliche Schicht, und in die Dermis ein. Es verursacht Hautalterung, Pigmentierung, Falten und Elastizitätsverlust.
  • Ultraviolett B (UVB) dringt in die Epidermis und oberflächliche Schichten ein und verursacht Sonnenbrand, Ausschläge und sogar Hautkrebs.

Da UV-Strahlen tief in die Hautschichten eindringen, ist es entscheidend, sich richtig zu schützen.

Arten von Sonnenschutzmitteln

Sonnenschutz gibt es in vielen Formen, z. B. als Creme, Lotion, Stick oder Spray. Am besten wählen Sie einen Typ, der sich leicht auftragen lässt und sich für die langfristige Anwendung angenehm anfühlt.

Es gibt zwei Hauptarten von Sonnenschutzmitteln:

  1. Organische Sonnenschutzmittel (chemisch): Sie absorbieren UV-Strahlen und neutralisieren sie. Sie lassen sich meist gut verteilen und hinterlassen keinen weißen Film. Allerdings können sie die Augen reizen und werden durch Schweiß und Talg leicht abgerieben. Nach dem Auftragen benötigen sie etwa 30 Minuten, bis sie wirksam sind.
  2. Anorganische Sonnenschutzmittel (physikalisch): Sie blocken UV-Strahlen physisch, indem sie eine Schutzschicht auf der Haut bilden. Sie können einen weißen Film hinterlassen und die Augen manchmal reizen, aber der Schutz wirkt sofort nach dem Auftragen.